Erfolgreiche Führungskraft

Leadership: So wirst du zu einer besseren Führungskraft (Teil 1)

27. August 2021

Gutes Leadership basiert auf Wertschätzung. Aber was macht eine gute Führungskraft noch aus? Wir haben uns schlau gemacht und die 10 wichtigsten Punkte zusammengefasst, mit denen du eine bessere Führungskraft wirst. Starte hier mit Teil 1. 

#1 Einen wertschätzenden Umgang schaffen

Wertschätzung ist die Basis für gute Zusammenarbeit, wird aber noch immer oft unterschätzt oder als so selbstverständlich erachtet, dass sie übersehen wird. Besonders für Führungskräfte gilt es, ein wertschätzendes Miteinander zu leben. Denn das Verhalten der Vorgesetzten hat direkten Einfluss auf das gesamte Unternehmen: Gute Führungskräfte sorgen für zufriedene MitarbeiterInnen und tragen damit zum Erfolg des ganzen Unternehmens bei. Denn glückliche MitarbeiterInnen bleiben länger und sind zudem produktiver.

#2 An Fairplay denken

Eine gute Führungskraft lässt keinen Zweifel darüber entstehen, dass ihr Wort gilt. Das bedeutet: ehrliches Handeln, vorhersehbare Reaktionen und kontrollierte Emotionen.

Zudem ist es wichtig, fair zu sein: Das heißt, alle MitarbeiterInnen durchwegs mit gleichem Maß zu messen. Ansonsten werden Unzufriedenheit und schlechte Stimmung im Team riskiert, die das Zusammenarbeiten erschweren. Sind solche Probleme erst mal in der Welt, kann es schwierig werden, sie wieder zu beseitigen. Im Zweifelsfall gilt es, alle Seiten anzuhören und erst danach ein Urteil zu fällen.

#3 Konstruktiv sein

In einem Team kann es immer zu Spannungen kommen, es treffen schließlich unterschiedlichste Charaktere und Arbeitsweisen aufeinander. Mit konstruktivem und konsequentem Verhalten und Feedback schaffst du den richtigen Weg zur Lösungsfindung und sorgst für Verständnis innerhalb des Teams. Das hilft, Spannungen zu lösen.

Es geht nicht darum, sich zu beklagen, wenn etwas nicht reibungslos läuft, sondern den Blick in die Zukunft zu richten: Wie machen wir es besser? Also Lösungen zu finden, statt Schuldige zu suchen, und Konflikte als Anlass für (Weiter-)Entwicklung zu sehen. Mit Konstruktivität verbinden sich unterschiedliche Perspektiven aller Beteiligten und ein übergeordnetes Ziel kann entstehen.

#4 Verantwortung für Fehler übernehmen

Fehler sind menschlich und können jedem passieren. Das ist normal und gehört bis zu einem gewissen Grad zur Entwicklung dazu. Wie soll man sich sonst verbessern?

Eine gute Führungskraft ist sich dessen bewusst, steht zu Fehlern und trägt die Verantwortung für Fehlentscheidungen. Wirklich gute Vorgesetzte stellen sich im Ernstfall vor ihr Team und tragen die Konsequenzen. Es gilt der schöne Leitsatz: „Spread the fame and take the blame.“ Denn als gute Führungskraft erkennst du, dass du weder besser noch schlechter als der Rest des eigenen Teams bist und man zusammen am meisten erreicht. Dazu gehört es, sich seiner Verantwortung den MitarbeiterInnen gegenüber bewusst zu sein und für sie einzustehen.

#5 Für Motivation sorgen

Motivation der MitarbeiterInnen ist ebenso ein Punkt, den eine gute Führungskraft abdeckt. Denn motivierte MitarbeiterInnen arbeiten effektiver. Um die Motivation aufrechtzuerhalten, kannst du einiges tun: Eine der einfachsten Möglichkeiten ist, Wertschätzung, Anerkennung und Dank für erbrachte Leistungen auszudrücken. Anerkennung für Erfolge sollte möglichst gerecht auf alle MitarbeiterInnen verteilt werden. Aber auch Kritik gehört manchmal geäußert – im Gegensatz zu Lob, das auch in einer Runde von MitarbeiterInnen geteilt werden kann, sollte diese jedoch immer in Vier-Augen-Gesprächen und lösungsorientiert geäußert werden. So entsteht auch Vertrauen, was wiederum ebenfalls für höhere Motivation sorgt.

All diese Eigenschaften und Maßnahmen tragen dazu bei, Leadership erfolgreich zu leben. Damit sind bereits wichtige Grundlagen abgedeckt – im zweiten Teil unserer Serie erfährst du noch fünf weitere wesentliche Herangehensweisen. Hier geht’s zu Teil 2.