2 MitarbeiterInnen leben gute Unternehmenskultur

Dass die Unternehmenskultur ein entscheidender Faktor für Erfolg oder Misserfolg ist, hat die Corona-Krise deutlich gemacht. Ein plötzlicher Wandel hin zu New Work Bedingungen mit mehr eigenverantwortlichem Arbeiten und flexiblen Arbeitsorten und -zeiten wurde von bestimmten Kulturen agil und flexibel umgesetzt. Für andere Unternehmen stellte es eine massive Hürde dar. Es rückt daher in den Fokus, wie die Unternehmenskultur verbessert und gestärkt werden kann.

Mitarbeiterin bei der Anwendung einer online Feedback Methode

„Communication is key!“: Eine aktiv gelebte Feedback-Kultur mit den MitarbeiterInnen ist ein Muss für moderne Unternehmen. In Zeiten von New Work und digitalen Kommunikationstools werden alte Routinen überdacht. Doch mit welchen Methoden gelingt Feedback am besten? Und welche Grundregeln wirken dabei am effektivsten? Wir haben die Antworten für Sie zusammengefasst.  

Spielregeln TeamEcho

9 von 10 ÖsterreicherInnen gehen nicht gerne in die Arbeit. Der Grund? Meistens schlechte Kommunikation zwischen MitarbeiterInnen und Führungskräften. TeamEcho ist der einfachste Weg zu einer agilen, motivierenden Feedback-Kultur. Damit Ihre Kommentare von Ihrem Umfeld bestmöglich gehört werden, haben wir für Sie die wichtigsten Best-Practice-Spielregeln zusammengefasst. Das Ziel ist klar: Jede/r soll gerne in die Arbeit gehen!

David Schellander im Podcast-Interview

Wie man als Führungskraft eine moderne Feedbackkultur schafft? Genau darüber hat Co-Founder von TeamEcho und Feedback-Experte David Schellander im Podcast “Fit for Leadership” gesprochen.

Employer Branding – der Aufbau einer starken und sympathischen Arbeitgebermarke – ist mit der Generation Y wichtiger denn je. Die jungen, hoch motivierten HochschulabsolventInnen und die immer stärker umworbenen Fachkräfte ändern die Dynamik am Arbeitsmarkt. Der Wandel wird allgegenwärtig: Neue Kommunikationswege und Technologien ergänzen Altbewährtes. Und: Die Ansprüche von jungen Talenten verändern sich.

Personalgespraech mit Mitarbeiterin

MitarbeiterInnen und Führungskräfte begegnen ihm wiederholt und so manchen ist es unangenehm: das klassische Mitarbeitergespräch. Dabei bietet gerade der persönliche Austausch viele Möglichkeiten und Chancen, die Arbeitssituation nachhaltig zu verbessern. Die richtige Vorbereitung, die passenden Rahmenbedingungen und Klarheit gegenüber den Inhalten sind wesentliche Faktoren. In unserem Artikel lesen Sie die wichtigsten Tipps, um das berühmte Gespräch zum Erfolg zu machen. 

Stimmungsbarometer vs. Mitarbeiterbefragung

Die MitarbeiterInnen systematisch um Feedback bitten? Für viele Unternehmen eher lästiges Übel als ehrliches Anliegen. Dabei ist es für Unternehmen gerade in Zeiten hart umkämpfter MitarbeiterInnen wichtig zu verstehen, was die Belegschaft wirklich bewegt, um im Bedarfsfall reagieren zu können. Genau hier setzen Tools zur agilen Stimmungsmessung wie TeamEcho an.

Mitarbeiter-Engagement steigern

KollegInnen und Führungskräfte wünschen sich engagierte MitarbeiterInnen. Denn durch sie bekommt das Arbeiten stärkere Dynamik, macht mehr Spaß und fällt als Team um einiges leichter. Mit höherer Leistung, weniger Krankenständen, geringerer Fluktuation und aktivem Beitrag zum Image sind engagierte MitarbeiterInnen goldes Wert – und steigern den Umsatz. Wie man das Mitarbeiter-Engagement schrittweise nachhaltig steigern kann, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

TeamEcho Wissenschaft

Was TeamEcho von anderen HR-Tools unterscheidet? Wir arbeiten eng mit der Wissenschaft zusammen und lassen die Qualität unseres Tools regelmäßig von akademischer Seite überprüfen. Jüngst auch durch eine Evaluierung des Fachbereichs für Human Resource Management der Universität Salzburg. Das Ergebnis: Mit dem Nutzungserlebnis von TeamEcho sind die UserInnen durchwegs hoch zufrieden. Schon im vergangenen Jahr konnte Salzburg Research die Validität und Reliabilität unseres Fragenkatalogs wissenschaftlich bestätigen.

Mitarbeiter Feedback

Das Internet und die digitale Kommunikation haben wirtschaftliche Prozesse und gesellschaftliche Beziehungen in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich beeinflusst. Niemals zuvor drängte der Markt so schnell auf Innovationen, nie war die Nachfrage nach Fachkräften größer und nie wurde so eng vernetzt über Orts- und Zeitgrenzen hinweg miteinander gearbeitet. In einer Welt des konstanten Umbruchs besteht die Kunst darin, flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen zu reagieren. Kurz: agil zu sein. Und dazu gehört nicht zuletzt, eine Leitkultur im Unternehmen und innovative Führungsstrategien – also eine betriebliche Organisation 4.0 – zu etablieren.

Führen auf Augenhöhe

Mit fortschreitender Digitalisierung ändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte: Führen auf Augenhöhe statt traditioneller Hierarchien lautet nun die Devise. Dabei gilt es, die MitarbeiterInnen auf dem Weg zur Organisation 4.0 mitzunehmen und nicht einfach vor sich her zu treiben. Nur so bringen sie innovative Ideen und Verbesserungsvorschläge ein, um das Unternehmen agil und fit für die digitale Transformation zu machen.

Agile Feedback-Kultur

Das bedeutet auch, dass die Feedbackprozesse im Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung überdacht werden müssen. MitarbeiterInnen wollen das Gefühl haben, ernst genommen zu werden und etwas bewegen zu können. Klassische Mitarbeiterbefragungen greifen hier zu kurz, sind sie doch meistens mit langen Planungs-, Durchführungs- und Auswertungsphasen verbunden. Werden die Ergebnisse Wochen – manchmal auch erst Monate – später rückgemeldet, ist die Befragung oft schon vergessen.

Mitarbeiterfeedback

Ziel einer agilen, dynamischen Feedbackkultur ist hingegen der kontinuierliche Dialog im Unternehmen. Anstatt nur alle sechs bis zwölf Monate die Meinung der MitarbeiterInnen einzuholen, sollen häufigere, intelligente Befragungen mit umfassender Diskussionsmöglichkeit einen stetigen Austausch zwischen MitarbeiterInnen und Führungskräften anregen. Der Input von MitarbeiterInnen kann dadurch unmittelbar und effektiver genutzt werden. Gleichzeitig können Führungskräfte jederzeit nachvollziehen, wo der Schuh gerade drückt und ob gesetzte Maßnahmen die gewünschten Resultate bringen. So können Teams gemeinsam mehr erreichen.

Wie schafft man eine kontinuierliche Feedback-Kultur?

1) Skepsis überwinden

Oft gehen Veränderungsprozesse im Unternehmen mit gewissen Widerständen einher. Auch beim Aufbau einer kontinuierlichen Feedbackkultur ist mit anfänglicher Skepsis zu rechnen. Beispielsweise fürchten manche MitarbeiterInnen, dass kritische Rückmeldungen sanktioniert werden könnten. Solche Bedenken lassen sich nur entkräften, indem man absolute Anonymität gewährleistet. Tools, die eine in beide Richtungen offene (Führungskräfte <–> MitarbeiterInnen), anonyme Feedback-Plattform bieten, können dabei hilfreich sein.

2) Mit einer kleineren Gruppe beginnen

In der Praxis hat sich bewährt, agiles Feedback zunächst in einer kleineren Gruppe anzuregen. Zum Beispiel macht es Sinn, den kontinuierlichen Feedbackprozess vorerst in nur einer Abteilung anzustoßen und erst danach schrittweise auf das ganze Unternehmen auszuweiten. Zufriedene MitarbeiterInnen und Führungskräfte agieren dann als Fürsprecher für kontinuierliches Feedback und können dessen Ausweitung mittragen.

3) Effektives Feedback fördern

In vielen Organisationen haben MitarbeiterInnen nur selten Gelegenheit dazu, selbst Feedback zu geben, und sind darin entsprechend wenig geübt. Umso wichtiger ist es, dabei anzuleiten, wie man konstruktives, umsetzbares Feedback gibt. Professionelle Feedback-Tools können hier die nötige Unterstützung bieten.

4) Den Feedbackprozess in Gang halten

Transparenz ist Grundvoraussetzung dafür, dass sich aus bloß sporadischen Rückmeldungen eine gelebte Dialogkultur entwickelt. Feedback soll zwar absolut anonym, aber trotzdem für alle einsehbar sein. Nur so kann überprüft werden, ob Anregungen berücksichtigt und die entsprechenden Maßnahmen abgeleitet werden. Auch ein Klima der Dankbarkeit und Wertschätzung ist wichtig, wenn es darum geht, den Feedbackprozess in Gang zu halten.

5) Feedback umsetzen

Um eine nachhaltige Dialogkultur zu etablieren, reicht es nicht einfach, regelmäßig Feedback einzuholen. Vielmehr müssen die MitarbeiterInnen das Gefühl haben, dass die Anregungen, die von ihrer Seite kommen, auch ernst genommen werden. Dazu gehört es, entsprechende  Maßnahmen aus dem gewonnenen Feedback abzuleiten und deren Umsetzung transparent zu kommunizieren.

Gemeinsam mehr erreichen

Auf dem Weg zur Organisation 4.0 gilt es, die MitarbeiterInnen einzubinden und nicht einfach mitzuschleifen. Nur so können sie Veränderungsprozesse mittragen und selbst innovative Ideen generieren, damit Unternehmen agil auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren können.

 

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