Du willst wissen, wie teamecho funktioniert?

Vom Digitalen ins Persönliche: Arlewo macht’s vor

Freude bei der Arbeit: Das ist einer der Werte des Schweizer Immobilien- & Beratungsunternehmens Arlewo. Wie das Digitale der Türöffner fürs Persönliche sein kann und was das Ganze mit teamecho zu tun hat, hat uns Benjamin Blum (Leitung Personal & Mitglied der Geschäftsführung) verraten.

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Inhaltsverzeichnis

teamecho vs. Google Forms

Alessa Prochaska: Wie lange beschäftigt euch das Thema Feedback schon?

Benjamin Blum: Schon länger. Vor fast vier Jahren ist bei einem Workshop zum Thema “Freude” die Idee entstanden, ein “Freudenbarometer” einzuführen, um das Feedback von unseren Mitarbeitenden zu erhalten.

Wir haben dazu eine Google-Umfrage institutionalisiert, die wir wirklich händisch zusammengestellt haben. Alle zwei Wochen wurde gefragt: Wie geht es dir?

Und du konntest antworten. Auf die immer gleiche Frage.

Das ist zwar spannend, damit man Vergleichbarkeit hat, aber über einen längeren Zeitraum macht es nicht immer nur Freude, wenn man ständig das Gleiche gefragt wird.

Außerdem gingen alle Feedbacks an mich. Arlewo ist in dieser Zeit von ungefähr 90 auf 150 Mitarbeitende gewachsen. Wenn ich da jede Woche die Kommentare filtern und überlegen musste, mit wem soll ich ein Gespräch führen, mit wem nicht, hat das einen großen Teil meiner Arbeit eingenommen.

Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl. Vor allem weil teamecho einfach handzuhaben ist. Wir müssen die Leute nicht groß instruieren. Es ist klar, wie teamecho funktioniert.

Alessa Prochaska: Und wie kam dann teamecho ins Spiel?

Benjamin Blum: Ich bin per Zufall auf teamecho gestoßen, habe eine Demo angefragt und hatte von Beginn an ein gutes Gefühl.

Vor allem weil teamecho einfach handzuhaben ist. Wir müssen die Leute nicht groß instruieren. Es ist klar, wie teamecho funktioniert.

Man kann bewerten, wie gut es einem geht, mit Sternen von 1 bis 7.

Sehr spannend ist, dass sich die Fragen dazu jeweils ändern.

Und auch das Kommentarfeld ändert sich, je nachdem, was man gibt. Wenn man eine Bewertung von 2 gibt, fragt es: Was kannst du besser tun? Wenn es eine 7 gibt: Was läuft besonders gut, was bestärkt dich dabei? Das finde ich sehr spannend.

Alle wichtigen Themen im Blick: einfach & intelligent

Alessa Prochaska: Was hat sich verändert, seitdem ihr nicht mehr Google Forms, sondern teamecho verwendet?

Benjamin Blum: Das Themenfenster ist jetzt natürlich viel offener, viel spannender. Wir haben Einsicht in viel, viel mehr Themenfelder.

Die Auswertung ist sehr einfach. Man sieht in welchem Bereich oder in welchem Team, welche Tendenzen und Stimmungen vorherrschen und kann so auch entsprechend Maßnahmen ergreifen.

Die Auswertung ist sehr einfach. Man sieht in welchem Bereich oder in welchem Team, welche Tendenzen und Stimmungen vorherrschen und kann so auch entsprechend Maßnahmen ergreifen.

Benjamin Blum: teamecho ist ja auch wissenschaftlich fundiert und hat einen Algorithmus im Hintergrund, der die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stellt. Das erleichtert uns die Arbeit.

Wir müssen uns nicht mehr selbst über Fragen den Kopf zerbrechen.

Deswegen hat teamecho auch unsere jährliche Mitarbeiterumfrage abgelöst.

Taten sprechen lauter als Worte

Alessa Prochaska: Der Feedback-Loop bei teamecho funktioniert ja nach dem Prinzip: Ask, listen, care. Wie geht ihr dieses “Care” an?

Benjamin Blum: Auf Geschäftsleitungsebene ist es so, dass wir ein Standard-Traktandum zu teamecho haben, das wir wöchentlich kurz anschauen.

Wenn es Sachen gibt, wo wir das Gefühl haben, das betrifft in erster Linie uns und wir müssen reagieren, dann reagieren wir direkt.

Gibt es andere Punkte, wo wir das Gefühl haben, da muss jetzt etwas passieren im Team, dann sprechen wir uns entsprechend mit dem Teamleiter oder der Teamleiterin ab, damit sie das selbst klären können.

Grundsätzlich ist teamecho einfach spannend, weil es ein digitaler Türöffner ist. Man erhält Informationen und kann darauf reagieren.

Wie konkret man am besten reagiert – wann schreibe ich eine Antwort auf einen Kommentar? wann sammle ich den Kommentar und bespreche ihn im Team? – das ist ein Abwägen von den Führungskräften.

Wichtig ist, dass die Leute wissen, dass die Kommentare gesehen und bearbeitet werden.

Der größte Aha-Moment

Alessa Prochaska: Wie viele Führungskräfte darfst du da koordinieren?

Benjamin Blum: Ja, ich hätte gesagt, so 25 Personen, die Teams führen.

Alessa Prochaska: Und wie kam das bei ihnen an, jetzt so stark mit Feedback zu arbeiten?

Benjamin Blum: Das war natürlich etwas Neues.

Ich glaube, Veränderung ist nicht per se etwas, das der Mensch sucht. Wir sehnen uns nach Gewohnheit, nach Sicherheit.

Ich war überrascht, wie gut teamecho von den Führungskräften angenommen wurde.

Das war ein Aha-Erlebnis für mich.

Ich war überrascht, wie gut teamecho von den Führungskräften angenommen wurde. Das war ein Aha-Erlebnis für mich.

Benjamin Blum: Auch wie es die Mitarbeitenden angenommen haben.

Wir hatten vor zwei Jahren einen Firmenzusammenschluss. Da sind 40 Leute zu uns gekommen. Und jetzt hat sich schon wieder was verändert, ein neues Tool, mit dem wir arbeiten müssen.

Aber wir konnten den Mehrwert wirklich aufzeigen.

Ich glaube, das Wichtige ist die einfache Handhabung von teamecho. Es braucht keine Einführung oder ein tiefes Wissen.

Die Leute können einfach abstimmen zu gewissen Themen. Sie können, aber müssen keinen Kommentar verfassen. Man hat die Möglichkeit, über das Tool zu interagieren, man muss aber nicht.

Also ich war wirklich überrascht, wie die Leute das angenommen haben. Das haben sie ganz toll gemacht.

Und das Schöne ist: Wir bekommen tolle Feedbacks. Wir hatten oftmals zuerst einen Blick auf die negativen Sachen, bis wir uns auch am Benchmark von teamecho orientiert haben und gemerkt haben: Das meiste läuft eigentlich sehr, sehr gut. Und wir versuchen, diese Stärken auch zu stärken.

Deep Dive in den Kommentaren

Alessa Prochaska: Wie wichtig ist für dich der exakte teamecho Index?

Benjamin Blum: Ich finde die Kommentare viel spannender, weil da hast du mehr Fleisch am Knochen. Damit lässt sich arbeiten.

Ob jetzt jemand eine 4 oder eine 5 abgestimmt hat oder eine 6 oder eine 7, ist wirklich auch sehr subjektiv.

Aber aus dem Kommentar kann ich etwas herausholen und sehen: Was läuft gut? Wo können wir uns noch verbessern? Das ist das Spannende für mich.

Darum versuche ich, unsere Mitarbeitenden zu ermutigen, die Kommentare, das Herzstück in teamecho, entsprechend zu nutzen.

Ich finde die Kommentare viel spannender, weil da hast du mehr Fleisch am Knochen. Damit lässt sich arbeiten.

Gute Arbeit braucht gute Beziehungen

Alessa Prochaska: Aber wenn man Menschen dazu ermutigt, Kommentare zu schreiben, macht man sich auch angreifbar. Wie ist da deine Einschätzung? 

Benjamin Blum: Absolut, ich glaube, man macht sich angreifbar, verletzlich.

Aber ich bin der Auffassung: Gute Arbeit braucht gute Beziehungen. Je besser wir uns kennen, umso größer ist das Verständnis füreinander und auch die Nachsicht und das Miteinander besser.

Das gehört zu einer guten, offenen Feedbackkultur, dass die Leute sich vertrauen, ehrlich, verletzlich sind.

Meine Erfahrung ist: Im Team funktioniert alles viel einfacher und viel besser. Ein gutes Team, das glücklich, zufrieden ist und Freude hat, schlägt die besten Talente, die nicht zusammenarbeiten.

Meine Erfahrung ist: Im Team funktioniert alles viel einfacher und viel besser. Ein gutes Team, das glücklich, zufrieden ist und Freude hat, schlägt die besten Talentes, die nicht zusammenarbeiten.

Alessa Prochaska: Oft brauchen diese soften Themen harte Zahlen, um Gehör zu bekommen.

Benjamin Blum: Ich habe die Erfahrung gemacht, es ist einfacher, mit meinem Geschäftsleitungskollegen zu diskutieren, wenn man Zahlen hat, wenn man harte Fakten hat.

teamecho hat da den großen Vorteil, dass man eben durch das Digitale das Persönliche in den Vordergrund stellt. Man hat die Möglichkeit, digital etwas zu platzieren.

Unser Ansatz ist, dass die Führungskräfte anschließend auf Kommentare reagieren, sei es über teamecho oder in Teamsitzungen und so die Möglichkeit für einen analogen Austausch fördern, um in das Persönliche zu kommen.

Weil das Persönliche ist matchentscheidend für das Miteinander. Da hilft uns teamecho sicherlich weiter.

Man ist nur so gut wie das schlechteste Teammitglied

Alessa Prochaska: Du sagst matchentscheidend, was bringt euch eine gute Feedback-Kultur?

Benjamin Blum: Uns ist allen bewusst, dass wir gute, zufriedene Mitarbeitende brauchen, um erfolgreich zu sein.

Ohne gute Mitarbeitende können wir die Aufträge nicht in dieser Qualität erfüllen und nicht diesen Service bieten, und damit auch unseren Anspruch nicht erfüllen.

Als Führungskraft muss man ein Interesse an seinen Mitarbeitenden haben. Man ist ja nur immer so gut im Team, wie gefühlt das schlechteste Mitglied ist.

Menschen wollen gesehen, gehört werden und verbunden sein. Das sind die Urbedürfnisse, die wir in uns tragen.

Wir sind keine Einzeltiere, wir gehören in eine Gemeinschaft für eine gewisse Zeit, nicht immer alle gleich lang oder in einem Team, das kann immer variieren. Aber ich glaube, nur alleine und nicht gehört und nicht gesehen werden, das bekommt auf Dauer nicht gut.

Uns ist allen bewusst, dass wir gute, zufriedene Mitarbeitende brauchen, um erfolgreich zu sein . Ohne gute Mitarbeitende können wir die Aufträge nicht in dieser Qualität erfüllen

So wird dein Feedback wirkungsvoll

Alessa Prochaska: Wann ist Feedback wirkungsvoll?

Benjamin Blum: Das wirkungsvollste Feedback, das habe ich auch selbst so erfahren, ist das, das man direkt einfordert.

Ich ermutige unsere Mitarbeitenden, dass sie Feedback einholen, nach gewissen Situationen nachfragen: Wie hast du das empfunden? Was kann ich besser machen?

Sonst kann Feedback auch eine Stresssituation auslösen. Wenn ungefragt Feedback gegeben wird, dann denkt man, ich habe jetzt tausend andere Sachen auf dem Tisch und im Kopf. Und dann verpufft die ganze Wirkung.

Feedback vergleiche ich immer mit einem Kühlschrank. Man muss wissen, wie warm es draußen ist, damit man innen richtig kühlt. Ohne diese Rückmeldung arbeitet man falsch.

Alessa Prochaska: Hast du sonst noch Tipps?

Benjamin Blum: Feedback vergleiche ich immer mit einem Kühlschrank. Man muss wissen, wie warm es draußen ist, damit man innen richtig kühlt. Ohne diese Rückmeldung arbeitet man falsch. Das ist auch im Unternehmen so oder auch privat.

Wichtig ist, dass das Feedback zeitnah erfolgt. Deshalb haben wir das jährliche Mitarbeitergespräch vor etwa zwei bis drei Jahren abgeschafft, weil es einfach nichts bringt, wenn ich im Dezember erfahre, was ich im Januar oder Februar gut oder nicht gut gemacht habe. Daran erinnere ich mich nicht mehr.

Feedback muss zeitnah sein, muss direkt sein. Man soll nicht über Umwege gehen. Wenn mich etwas stört, dann gebe ich das direkt weiter und hoffe auch, das direkt wieder zu bekommen.

Und dann bin ich ein großer Fan der gewaltfreien Kommunikation, dass man natürlich versucht, möglichst objektiv Sachen anzusprechen und nicht auf das Persönliche abzielen

Alessa Prochaska: Keine Du-Botschaften.

Benjamin Blum: Genau, keine Du-Botschaften.

Sondern ich erzähle aus meiner Sicht, wie ich etwas wahrgenommen habe, wie ich es empfunden habe und was ich mir wünsche oder was für Erwartungen ich in Zukunft habe, damit umzugehen.

3 Fragen an Benjamin Blum

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