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Wenn Führung hinhört: EREMA macht Feedback zur Stärke

Wie schafft man es, in der Produktion eine offene und vertrauensvolle Feedbackkultur zu etablieren? EREMA zeigt, wie es gelingen kann. Im Interview erzählt Georg Weigerstorfer, wie sein Team mit teamecho den Schritt vom Schweigen hin zu echtem Dialog geschafft hat – und wie sich dadurch das Betriebsklima spürbar verbessert hat.

Inhaltsverzeichnis

Vom Schweigen zum Dialog: Wie EREMA mit teamecho das Betriebsklima in der Produktion revolutionierte

In einer Branche, die von hohen Anforderungen und Fachkräftemangel geprägt ist, stand EREMA, ein Pionier im Kunststoffrecycling, vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie fördert man eine offene Kommunikations- und Feedbackkultur, besonders im oft pragmatischen Produktionsumfeld? teamecho war die Antwort – und veränderte das Betriebsklima nachhaltig.

Die stille Krise in der Produktion

Als Georg Weigerstorfer 2017 teamecho als Pilotprojekt in seiner Abteilung einführte, ahnte er nicht, dass daraus eine unternehmensweite Bewegung entstehen würde. „Ich wollte einfach ein Tool, das ehrliches Feedback ermöglicht“, erinnert er sich. 

„Mich interessiert das nicht mehr, dass die Leute ständig übereinander reden, was der andere für einen Scheiß baut – aber nicht miteinander reden.“ Damals leitete er ein Team von rund 50 Mitarbeitenden. „Ein Kollege kam von einer Messe zurück und sagte: ‘Ich hab da was für dich‘. Ich hab nicht einmal gewusst, dass es so ein Tool gibt – aber es war genau das, was ich gesucht hab.“

Die Motivation kam für Georg damals von zweierlei Seiten: 

Zum einen war die Lern- und Feedbackkultur im Unternehmen nur sehr schwach ausgeprägt.

Dazu kam der Wunsch, auch positives Feedback zu hören – und sich dadurch bestärkt zu fühlen. 

Was mit einem Experiment begann, wurde bald zur Routine. Wichtig war dabei am Anfang auch eine Begleitung mittels Workshop: Wie geht Feedback geben überhaupt konstruktiv? Wie kann ich gewaltfreie Kommunikation mitschwingen lassen?

Heute nutzt fast die gesamte Belegschaft in der Produktion an den Standorten in Ansfelden und St. Marien teamecho – mit einer Ausnahme: „Ein paar Führungskräfte sagen bis heute: ‘Ich brauch das nicht, die Leute kommen schon zu mir, wenn was ist.‘“, erzählt Georg schmunzelnd.

„Aber dort, wo sich die Abteilungsleiter einbringen, wo sie reinschauen und sagen: Da kommt was zurück, kümmern wir uns drum‘ – dort ist die Zufriedenheit viel besser. Gehört werden ist ein Riesending.“

Dort, wo sich der Abteilungsleiter einbringt, wo der selber nachschaut und dann zu seinen Gruppenleitern geht und sagt, hey, da kommen Meldungen zurück, die sagen mal nicht, da kümmert euch bitte darum – dort ist die Zufriedenheit viel besser. Gehört werden ist ein Riesending.

Der Wendepunkt: Ein Meeting, das alles veränderte

Lief es an dem einen Standort sehr gut, gab es am zweiten Standort ein paar Stolpersteine mit dem Rücklauf bei den Befragungen. Georg Weigerstorfer erkannte den kritischen Punkt und stellte das Team vor die Wahl: das Experiment teamecho beenden oder sich den Problemen gemeinsam stellen. Das Team entschied sich für den Dialog. Denn der Wunsch, die Stimmung zu heben, anders und besser miteinander zu kommunizieren, war tiefliegend.

In einem dreistündigen, moderierten Termin schuf Georg einen sicheren Raum für ehrlichen Austausch. Er schulte das Team gemeinsam mit den Führungskräften in gewaltfreier Kommunikation und sorgte dafür, dass keine „gespielte Harmonie“ entstand. Dieser mutige Schritt zahlte sich sofort aus.

Messbare Erfolge: Zahlen, die sprechen

Die Auswirkungen waren beeindruckend und direkt in teamecho sichtbar. „Rein nur die eine Besprechung, wo wir uns untereinander ausgetauscht haben, wo wir uns endlich einmal gehört gefühlt haben, die hat die Welt verändert“, fasste ein Mitarbeiter den Erfolg zusammen.

Die Zahlen untermauern dieses Gefühl:

Was die Produktion speziell macht

Gerade an Produktionsstandorten arbeiten oft Mitarbeiter*innen vieler verschiedener Herkunftsnationen miteinander. Das Thema Gleichberechtigung taucht da schnell einmal auf, auch in teamecho.

Aber mehr noch als das war die Lösung von Problemen rein auf Sachebene und Fachkompetenz ausgelegt – die Beziehungsebene geht da schnell einmal unter. Daraus entstehen schnell Konflikte zwischen Führung und Mitarbeitenden. 

Der Austausch von Georg mit den einzelnen  Führungskräften zeigt die Bandbreite, wie mit Konflikten umgegangen werden kann. Er steht hier ohne Druck auszuüben zur Seite. „Es gibt Führungskräfte die sich mit mir rückversichern wie sie ein Thema konkret in deren Team ansprechen werden. Andere verzichten auf den Austausch nach dem Motto ´Ich habe alles im Griff, oder ´Ich hatte noch keine Zeit aber werde mir das ansehen.´“

Die begleitenden Leadership Trainings von Georg, in denen es auch viel um gewaltfreie Kommunikation geht, werden jedenfalls von allen geschätzt. Zur Vorbereitung der Trainings nutzt Georg stets auch teamecho. „Auch in Gruppen wo alles sehr gut läuft finde ich kleine Aufhänger, um knifflige Situationen zu trainieren und zu verbessern.“

5 Learnings aus der EREMA-Story

Der Erfolg bei EREMA liefert wertvolle Erkenntnisse für jedes Unternehmen, das eine nachhaltige Feedbackkultur etablieren möchte – besonders in der Produktion. Das sind die Tipps von Georg für alle, die teamecho nutzen wollen:

Die Geschichte von Erema zeigt eindrucksvoll: Eine starke Feedbackkultur ist kein Selbstläufer, aber mit den richtigen Werkzeugen und mutigen Schritten kann sie selbst in den anspruchsvollsten Umfeldern zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden. teamecho liefert dabei die entscheidenden Daten, um Probleme zu erkennen, Dialoge anzustoßen und Erfolge sichtbar zu machen.

Möchtest du auch in deinem Unternehmen eine Kultur schaffen, in der sich alle gehört fühlen? Lass uns darüber sprechen!

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